Bassi Atemtechnik,
Zürich

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Trauma: Versuch einer Definition

Der Begriff „Trauma“ bedeuted in der Medizin „Wunde, Verletzung oder Schädigung“ des Körpers. In der Psychologie spricht man von einem Trauma bei einer von aussen einwirkenden Verletzung (Läsion) der seelisch-psychischen Integrität. Bei Unfällen entstehen oft beide Arten des Traumas und überschneiden sich in Ursache und Wirkung. Diese Konstellation ist insbesondere bei der physischen Verletzung von Nervenbahnen wie beispielsweise beim Schleudertraum oder schockartigen Schädel- und Hirnverletzungen gegeben.

Trauma – ein junges Forschungsgebiet

Viele Vorgänge beim Entstehen trauma-bedingter Veränderungen an Körper und Seele liegen noch in jenem Bereich, an den sich die heutige Forschung erst langsam herantastet. Es ist ein relativ neues Forschungsgebiet, welches erst mitte der Siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts bei der Bewältigung des Vietnamkrieges durch die USA erstmals starken Auftrieb erfuhr.

Wie entstehen Traumas?

Psychisches Trauma ist das Leid der Ohnmächtigen. Das Trauma entsteht in dem Augenblick, wo das Opfer von einer überwältigenden Macht hilflos gemacht wird. Ist diese Macht eine Naturgewalt, sprechen wir von einer Katastrophe. Üben andere Menschen diese Macht aus, sprechen wir von Gewalttaten. Traumatische Ereignisse schalten das soziale Netz aus, das dem Menschen gewöhnlich das Gefühl von Kontrolle, Zugehörigkeit zu einem Beziehungssystem und Sinn gibt."

Traumatische Erlebnisse sind Ereignisse, die ausserhalb der normalen Erlebenswelt der meisten Menschen liegen. Dazu gehören Gewalterfahrungen und Unfälle (Überfall, Vergewaltigung, Misshandlung etc. oder deren Versuch), aber auch Entführung, Naturkatastrophen oder Kriegsteilnahme. Der plötzliche Verlust eines geliebten Menschen hinterlässt genauso Spuren auf Seele und Geist wie Trennungen. Das psychische Trauma ist ein tiefgreifendes Erlebnis, das den Rahmen üblicher menschlicher Erfahrung sprengt und die seelischen und biologischen Bewältigungsmechanismen des Menschen überfordert

Diese Erfahrungen sind so ungewöhnlich und belastend, dass die meisten Menschen damit überfordert sind, solche Erlebnisse richtig zu verarbeiten. Dabei spielt es keine Rolle, ob man selbst Betroffener, oder "nur" Zeuge des traumatischen Ereignisses, z. B. eines Flugzeugabsturzes war, oder aber als Helfer an den Ort des Geschehens gerufen wurde.

Nach einer traumatischen Erfahrung ist es ganz natürlich, dass körperliche und psychische Funktionen nicht mehr normal verlaufen.Viele Menschen, die ein traumatisches Ereignis erlebt haben, zeigen eine starke akute Belastungsreaktion und ca. ein Viertel entwickelt ein posttraumatisches Stress-Syndrom. Oft folgen die Beschwerden und Verhaltensänderungen dem belastenden Ereignis erst nach Wochen oder Monaten. Dem Betroffenen und seinem Umfeld sind die Veränderungen in seinem Verhalten und Charakter selten soforf augenfällig. Selbst ein schockhaftes, traumatisches Ereignis kann zeitlich verzögerte Reaktionen auslösen.

Die Phasen des Traumas:

Schockphase:

Teile des Erinnerungsfunktionen sind wie ausgeklinkt: Verwirrtheit, Unfähigkeit, sich an wichtige Daten zu erinnern, z.B. an die eigene Telefon- oder Hausnummer – dies alles sind Merkmale der Schockphase, die von einer Stunde bis hin zu einer Woche dauern kann. Im akuten Schockzustand ist die Hautfarbe bleich, die Atmung schnell und flach, die Betroffenen haben einen benommenen Blick, manchmal glauben sie, sich an einem anderen Ort zu befinden. Hier sind Maßnahmen zur Beruhigung und Kreislaufstabilisierung angezeigt. Generell gilt: medizinisch notwendige Maßnahmen haben Vorrang vor der psychologischen Ersten Hilfe. Normalerweise besteht hier jedoch ein Ergänzungsverhältnis.

Einwirkungsphase

Jetzt ist die stärkste Erregung zwar abgeklungen, die Betroffenen sind jedoch von den Ereignissen jedoch innerlich völlig in Anspruch genommen. Immer wieder müssen sie, wie unter Zwang, von den Vorfällen berichten. Starke Selbstzweifel treten auf, häufig auch Depressionen sowie Gefühle von Hoffnungslosigkeit und Ohnmacht. Auch bei Menschen, die zuvor eher optimistisch waren, erscheinen alle positiven Möglichkeiten des Lebens wie in weiter Ferne. Stattdessen klagen sich viele an wegen eigener Fehler. Im Wechsel damit können Wutanfälle und heftige Anklagen gegen mögliche Verursacher auftreten, seien diese Klagen nun berechtigt oder nicht. Wenn Todesfälle, insbesondere in der eigenen Familie zu beklagen sind, erleben manche Überlebende eine schwere Depression und machen sich Vorwürfe, überlebt zu haben (sog. „Überlebensschuld").

In dieser Phase treten die typischen Trauma-Symptome und Beschwerden in Erscheinung:

  • Erinnerungsverlust
  • Konzentrationsprobleme, Orientierungsverlust
  • Überwachheit, erhöhte Schreckhaftigkeit
  • Alpträume und Nachhallerinnerungen vom traumatischen Ereignis
  • Hoffnungslosigkeit, Depression, Ohnmacht
  • Aggression, Reizbarkeit, Wut, Übererregbarkeit
  • chronische Schmerzzustände
  • eingeschränkte Lebensfreude
  • Angst- und Schuldgefühle
  • Schlafstörungen, Stress
  • körperliche, geistige, seelische Empfindungslosigkeit
  • tiefes Empfinden von entfremdet sein
  • ständiges Wiederholen des traumatischen Ereignisses in Gedanken, Bildern und Träumen
  • vermeiden von Situationen, welche an das Trauma erinnern könnten
  • zerbrochenen Verbindungen zu sich und zum Anderen

Erholungsphase

Die Erholungsphase beginnt in der Regel zwei bis vier Wochen nach dem Erreignis. Der Betroffene erholt sich langsam vom Trauma. Kommen weitere erschreckende Nachrichten oder belastende Lebensumstände hinzu, so verzögert sich die Erholungsphase und kann sogar gänzlich ausbleiben. Günstigenfalls sinkt jetzt auch die Dauererregung ab. Nicht jeder Gedanke an das traumatische Geschehen löst wieder den vollen Schrecken aus. Das Interesse am normalen Leben, an anderen Personen kehrt wieder. Die Zukunftspläne werden positiver gesehen. Noch immer ist das traumatische Ereignis von zentraler Bedeutung. Es kann noch lange dauern, bis unsere Sicht der Welt und unser Verständnis von uns selbst so umgearbeitet sind, dass die traumatischen Vorfälle darin einbezogen werden können. Für viele bildet das Trauma einen Anlass, über das bisherige Leben gründlich nachzudenken und ihre Zukunftsplanung zu überdenken. Aber für all diese Schritte müssen Energien frei sein. Sie werden nicht mehr von den traumatischen Vorfällen aufgesogen, wenn sich die Erholungsphase ankündigt.

Die Bewältigung eines Traumas

Aufklärung und Information

Wie die Erfahrung von Klinikern und Therapeuten zeigt, ist es nach dem Erleben eines schweren Unfalls, einer Naturkatastrophe oder einer Gewalttat ausserordentlich wichtig, die Betroffenen klar und detailliert über mögliche posttraumatische Reaktionen zu informieren. Wurde einem Opfer erklärt, auf welche Weise es mit eventuell auftretenden Störungen umgehen kann beziehungsweise welche Verhaltensweisen es vermeiden sollte, so wird es viel eher fähig sein, sein schreckliches Erlebnis zu verarbeiten. Die Notwendigkeit einer Aufklärung gilt auch für Familienangehörige und Freunde. Durch das Wissen, dass es infolge eines Traumas zu Spannungen und Konflikten in den persönlichen Beziehungen kommen kann, sind sie besser in der Lage, das Opfer einer Gewalttat oder eines Unglücks zu verstehen und angemessen auf sein Verhalten zu reagieren.

Einfühlungsvermögen

Beil aller technischer Aufgeklärtheit ist für den Betroffenen vor allem Anteilnahme, Wärme und Geborgenheit wichtig. Wir bewegen uns bei traumatischen Erkrankungen im Reich der Gefühle und der Spiritualität. Traumatische Ereignisse spielen sich oft im Grenzbereich zwischen Diesseits und Jenseits ab - dies erfordert viel Einfühlungsvermögen, Liebe, Kraft und Hingabe. Positive Schwingungen bewirken oft mehr als viele Worte.

Die Bassi-Atemtechnik zur Traumabewältigung

Die Atemmassage ist eine hervorragende Methode für die Behandlung von Traumas. Die berührungsintensive Behandlungsmethode legt die inneren Energien wieder frei. Sie lernen, wieder richtig durchatmen, sie fühlen die Luft in Ihren Lungen und spüren den Puls Ihres Körpers. Sie finden zu sich selbst. Wie das Wasser ist die Luft das Kernelement, das Ihr Körper braucht. Ohne Sauerstoff geht nichts.

Die Bassi-Atemtechnik © -Methode ist organkonzentriert. Unsere Atemtherapie legt innere Blockaden frei, indem Sie bewusst Ihren gesamten Atmungsapparat steuern lernen: Mund, Nase, Nebenhöhlen, Rachen, Luftröhre und Lunge. Die geübte Atmung selbst ändert Ihre Haltung: Sowohl die innere Disposition wie auch Ihre Körperhaltung. Der Sauerstoffanteil im Blut steigt – Sie streifen die Müdigkeit ab, Ihre Beweglichkeit nimmt zu und Ihr Denkvermögen wird beschleunigt. Mit wenigen Übungen wächst Ihr Lungenvolumen. Sie tanken mehr Luft.

Die Bassi-Atemtechnik © -Methode beruht einerseits auf westlichem, schulmedizinischem und körpertherapeutischem Wissen und andererseits auf der östlichen Meridianlehre. Durch Atem- und Meridianbehandlungen, sowie mittels Körper-, Atem- und Energieübungen lassen sich u. a. Verspannungen lösen und Unterspannungen tonisieren. Der Atem wird achtsam wahrgenommen und zugelassen oder bewusst geführt. Es kann so als Quelle der Kraft und der Regeneration erlebt werden und die Atemenergie kann wieder fliessen. Das führt zu einer Wohlspannung (Eutonie) und Wohlbefinden. In Reflexionsphasen und im therapeutischen Gespräch wird die Integration der neuen Erfahrungen angestrebt und ermöglicht.

Wann wird die Bassi-Atemtechnik © angewandt?

Die an eigene Ressourcen orientierte Atem- und Meridiantechnik wird angewendet zur:

    •  Aktivierung der Selbstheilungskräfte
    •  Regulierung von Atemfehlverhalten
    •  Atem- & Atemrhytmusstörungen
    •  Lösen von Verspannungen und Blockaden
    •  Rücken-, Nacken- und Kopfschmerzen
    •  Verbesserung des Stoffwechsels
    •  Linderung von chronischen Schmerzzuständen
    •  Abbau von Stress und Erschöpfungszuständen
    •  Schlafstörungen
    •  Konzentrationsschwierigkeiten



Monika Bassi

Atemtherapeutin IKP

• Atemtherapeutische Beckenbodentrainerin

Psychologische Beraterin IKP

• Eutonische Bewegungstherapeutin

• zertifizierte Erwachsenenbildnerin

• Ausbildnerin und Seminarleiterin am IKP Institut für Körperzentrierte Psychotherapie und Atemschule in Zürich und Bern.

• Jahrelange Erfahrung als Mentaltrainerin im Sport- und Managementbereich

• Praktiziert seit vielen Jahren Zen-Meditation
Sprachen: D/I/F/E



Bassi Atemtechnik
Praxis bei IKP - Kanzleistrasse 17
8004 Zürich


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Wichtig: Krankenkassen-Anerkennung!
Verschiedene Dienstleistungen werden durch die Krankenkasse und / oder über Zusatzversicherungen übernommen.
Weitere Details dazu in einem persönlichen Gespräch


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Beratungssuchende kommen nicht nur aus Zürich, sondern aus der ganzen Schweiz und Süddeutschland: Altstetten, Baden, Balsthal, Basel, Bassersdorf, Bellinzona, Bern, Bertschikon, Biel, Bremgarten, Brugg, Brüttisellen, Bülach, Chur, Davos, Dietikon, Dietlikon, Dübendorf, Engstringen, Fällanden, Frauenfeld, Freienbach, Fribourg, Freiburg, Gockhausen, Gossau, Greifensee, Grenchen, Herrliberg, Hinwil, Horgen, Kilchberg, Kloten, Klosters, Küsnacht, Aarau, Biel, Grenchen, Lausanne, Luzern, Lugano, Locarno, Schwyz, St. Gallen, St. Moritz, Lachen, Landquart, Meilen, Nänikon, Oberenstringen, Oftringen, Olten , Önsingen, Pfäffikon, Rapperswil, Regensdorf, Rotrist, Rudolfstetten, Rüschlikon, Sargans, Schaffhausen, Schlieren, Schwerzenbach, Solothurn, Spreitenbach, Stäfa, Steinhausen, Suhr, St. Moritz, Thalwil, Uster, Volketswil, Wädenswil, Wettingen, Wetzikon, Widen, Wittikon, Wil , Winterthur, Wollerau, Zofingen, Zollikon, Zollikerberg, zufikon, Zug, Zürich, Zürich Riesbach, Zürich Enge, Zürich Seebach, Zürich Albisrieden, Zürich Wiedikon, Zürich City, Zürich Seefeld, Zürich Oerlikon, in Süddeutschland: Konstanz, Freiburg im Breisgau, Friedrichshafen, Lindau, Lörrach, Singen, Waldshut. Vorarlberg: Bregenz, Bludenz, Lustenau, Dornbirn und Feldkirch.


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